Archiv der Kategorie 'Backen wie vor 3000 Jahren'

Preisverleihung

Publiziert von Gehrke am 06.01.2015

Itzehoe, den 9.12.2014

Die Sparkasse Westholstein hat sich zur Aufgabe gemacht, gezielt Schulprojekte zu unterstützen. Im Einzugsgebiet der Sparkasse wurden 34 Anträge eingereicht, 20 wurden prämiert.

Wir gehören mit unserem Lehmbackofen zu den prämierten Projekten und freuen uns riesig über den Scheck in Höhe von 2000 Euro. Wir bedanken uns bei der Sparkasse Westholstein für die Abschlussfeier und die netten Zusatzgeschenke für die anwesenden Schülerinnen und Schüler.

Unsere Präsentation

Gruppenfoto mit allen Preisträgern

Auf der Rückfahrt nach Heide…. Eine Zwei mit drei Nullen!!!!

„Backen wie vor 3000 Jahren“ mit dabei!!!

Publiziert von Gehrke am 19.11.2014

Im Projektwettbewerb der Sparkasse Westholstein „Gut für Schulen“ wurde unser Backofenprojekt für eine Prämierung ausgewählt. Am Dienstag, den 9.12.2014 sind wir mit einer kleinen Abordnung von Schülerinnen und Schülern nach Itzehoe eingeladen. Wir dürfen dort unser Projekt präsentieren und freuen uns jetzt schon auf dieses Ereignis.

Die Klasse 8a mit ihrem Klassenlehrer

November 2014 – der Backofen in der Herbstsonne

Publiziert von Gehrke am 02.11.2014

LandZukunft

Publiziert von Gehrke am 13.04.2014

Heide, den 10.4.2014

Mit dem Projekt „Backen wie vor 3000 Jahren“ haben wir uns um Mittelzuwendungen bei LandZukunft beworben. Für insgesamt 50 Projekte wurden Gelder beantragt, die Hälfte wurde als förderungswürdig eingestuft. Unter diesen Projekten wurde uns im Ranking ein sechster Platz bescheinigt. Darüber haben wir uns sehr gefreut.

Mit dem Geld, das zur Hälfte vom Schulträger Stadt Heide mitfinanziert wird, konnten wir uns viele Wünsche erfüllen. Für große Veranstaltungen haben wir jetzt zwei zusätzliche Picknickbänke im Innenhof, für unsere Backaktionen wurden zusätzlich angeschafft: eine Mikrowelle, eine Gefriertruhe, eine Teigknetmaschine, Holz für einen Unterstand, Schamotteplatten für die Backplatte und eine Ofentür.

Demnächst soll wieder fleißig gebacken werden.

Backhaus im Februar 2013

Publiziert von Reichwaldt-Petrell am 11.02.2013

Das Backhaus ist fertig. Jetzt warten wir auf besseres Wetter, damit wir die neue Backsaison starten können. Im Augenblick gleicht der Innenhof eher einem Feuchtbiotop. Wir sind schon ganz gespannt, wie unsere Pizza, die wir zur Probe schon einmal in der Schulküche gebacken haben, aus unserem Lehmbackofen schmeckt.

Aktualisierung Dezember 2012

Publiziert von Gehrke am 01.12.2011

Unser Backofen ist in diesem Jahr sehr viele Male im Einsatz gewesen. Aus 200 Kilogramm Biogetreide und ca. 100 Kilogramm Weißmehl sind unzählige Brötchen, Brote und Kuchen gebacken worden. Der Ofen war zeitweise im Dauerbetrieb.

Zuerst wird er drei bis vier Stunden mit unbehandeltem Holz befeuert. Danach wird die ganze Glut heraus geholt und mit einem an einem langen Stiel befestigten nassen Wischlappen sauber geschleudert. Der aufgeheizte Lehm speichert die Wärme so gut, dass mehrere Male hintereinander ungefähr zwei bis drei Stunden gebacken werden kann.

Wir haben schon alle möglichen Rezepte ausprobiert:

Zimtschnecken, Heißewecken, Butterkuchen, Rosinenbrötchen, Vollkornbrot, Zwiebelbrot und Pizza. Fast alle Rezepte sind gut gelungen, nur ganz selten haben wir die große Hitze im Backofen etwas unterschätzt, da war das Schwarzbrot dann wirklich schwarz.

Der absolute Hit sind die Pizzaschnecken. Jedes Mal, wenn wir wieder backen wollen, fragen die Kinder: „Backen wir auch Pizzaschnecken?“

Jetzt soll der Backofen langsam in den Winterschlaf gehen. Das Dach, das ihn in Zukunft vor Regen und Schnee schützen soll, ist allerdings noch nicht fertig. Hier müssen wir uns noch etwas beeilen, bevor es zu kalt wird.

Wer weiß, vielleicht wecken wir den Ofen danach noch einmal aus dem Winterschlaf, um etwas in der Weihnachtszeit zu backen.

Bericht vom 29.11.2011

Gestern Abend wurde der Backofen über einen Zeitraum von sechs Stunden richtig beheizt. Die Flammen schossen zeitweise weit aus dem Ofenmund heraus. Jetzt ist der Ofen innen vollständig verziegelt, auch von außen sind die Wände durch die extreme Hitze schon an etlichen Stellen getrocknet. Die Temperaturen im Mauerwerk erreichten gestern Abend in der Kuppel 400 °C , die Backplatte heizte sich auf 250 ° C auf.

Heute Morgen waren trotz der kalten Witterung im Innenbereich noch Temperaturen von 35 °C, obwohl der Ofen die ganze Nacht über offen stand. Eigentlich könnte man jetzt schon backen, aber bei etwas wärmerem Wetter ist es sicherlich angenehmer.

Sonntag, den 27. November 2011

Publiziert von Gehrke am 01.12.2011

Die Backplatte ist fertig!

Dank des milden (aber ungemütlichen) Wetters konnten an den letzten beiden Wochenenden wichtige Arbeiten am Backofen abgeschlossen werden. Zum einen mussten Teile des Weidengeflechts von innen noch einmal dick mit Lehm ausgekleidet werden – einige Abschnitte waren beim ersten Versuch vor zwei Wochen abgerutscht – zum anderen fehlte noch die Backplatte. Diese ist jetzt waagerecht eingestampft worden. Sie ist ca. 10 cm dick und größer als ein Quadratmeter, das sollte auch bei großem Hunger für das Backen von Brot, Pizza und Kuchen ausreichen. Jetzt muss der Ofen weiter trocknen, die Kombination von Sturm und Regen stellt allerdings trotz Abdeckplane ein Problem dar. Der Lehm darf auf keinen Fall zu viel Feuchtigkeit von oben bekommen, sonst weicht er wieder auf.

Der Ofen zieht ausgezeichnet, die Trocknung kann jetzt mit Feuer etwas beschleunigt werden, dann dürfte er den Winter heil überstehen. Im Frühjahr soll das Außengewölbe noch eine dicke Packung Lehm zusätzlich erhalten; eine feste Überdachung und die Pflasterung des Außenbereiches vor der Ofenöffnung sind weitere wichtige Arbeiten. Zwischendurch werden wir aber schon mal backen, damit diese Arbeiten mehr Spaß bringen.

Lehmbackofen

Publiziert von Gehrke am 15.11.2011

Nach einem Arbeitsmarathon konnte der Backofen am Samstag nach nur einer Woche Bauzeit fast fertiggestellt werden.

Das Gerüst aus Weidenzweigen wurde in einer Vormittagsaktion am Mittwoch von 12 Schülerinnen und Schülern geflochten und schon mit einer Lage aus Heu-Lehm-Gemisch beworfen.

Am letzten Wochenende wurde die Arbeit trotz Nachtfrost fortgesetzt. Bei eisigen Temperaturen wurde der Ofen in einer gemeinsamen Aktion von Eltern und Schülerinnen und Schülern von innen und außen mit Lehm verstrichen.

Sogar ein kleines Feuer konnte im Ofen entzündet werden, er zieht bestens, allerdings muss er nun noch ca. 2 Monate trocknen. Hoffentlich richtet der Frost keinen Schaden an. Es fehlt jetzt nur noch die Backplatte aus gestampftem Lehm, aber damit warten wir erst einmal auf etwas wärmere Witterung.

Vor dem Backofen sieht man eine ca. 20 cm tiefe Grube, in der der Lehm mit den Füßen geschmeidig gestampft und mit Heu vermischt wurde. Zeitweise blieb man in der klebrigen zähen Masse mit den Gummistiefeln stecken. Dann kam man ohne fremde Hilfe nicht mehr frei.

Backen wie vor 3000 Jahren

Publiziert von Gehrke am 09.11.2011

Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a der Gemeinschaftsschule haben am letzten Sonnabend mit dem Bau eines Lehmbackofens begonnen. Unterstützt werden sie von Eltern und dem Klassenlehrer Herrn Hertel.

Der Lehm wurde von der Tiefbaufirma Ehlers in Glüsing gespendet und vor dem Schulgebäude abgekippt. Weidenruten für den Unterbau konnten mit Hilfe der Eltern herangeschafft werden.

Am Samstag, dem 5. November ging es dann los, eine Grube wurde auf Spatentiefe ausgehoben. Im Abstand von ca. 25 cm wurden 1 m lange Pflöcke in das Erdreich gerammt, um diese herum wurden die Weidenruten gewunden (=Wand). Die Grube wurde mit faustgroßen Steinen verfüllt, damit das Regenwasser den Ofen nicht aufweicht und er von unten garantiert trocken bleibt.

Wenn der ganze Weidenkorb geflochten ist, wird die Außenwand mit einem feuchten Gemisch aus Lehm und Heu 20 cm dick bestrichen. Auch die Innenwand wird dick mit Lehm verschmiert (ca. 10 cm).

Nun muss der Ofen einige Wochen trocknen. Wenn wir es vor dem Frost schaffen, erhält er vielleicht noch in diesem Jahr eine dicke Backplatte aus Lehm.

Er kann dann vorsichtig eingebrannt werden, der Lehm verziegelt dann, das Innengerüst verbrennt allmählich zu Holzkohle.

Im Frühjahr wollen wir dann mit den ersten Backtagen beginnen.

Am kommenden Sonnabend, geht die Arbeit weiter, wer Lust hat darf gern zuschauen oder auch mal mit Lehm schmeißen.